nachgedacht – Gedichte von Gerhard Feil

Am Boden liegend bekommt man leicht einen Blick für Details aber man verliert dabei den Blick für's Ganze WIR REDEN… zu leise… …über wichtiges zu laut… …über banales zu viel… …über andere zu selten… …miteinander und zu oft… …ohne zu denken (Gerhard Feil)

ÜBER MEINEN SCHATTEN SPRINGEN

Über meinen Schatten springen,
das könnte ich fast jederzeit,
nur eben nicht — bei Dunkelheit.

Die Frage ist auch, was es bringt,
denn der Schatten legt sich wieder
nach dem Springen vor mir nieder.

Da wart ich lieber einfach ab,
denn mit der Zeit (ist bekannt)
ändert die Sonne ihren Stand.

Und was ihr von mir haben wollt,
dieses Problem — ist ein kleines
und anscheinend gar nicht meines.
(Gerhard Feil)
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SANDKASTENPHILOSOPHIE

Es muss wohl so sein
dass das Rauf und Runter
sich im Leben
beständig abwechselt

nur hat man dabei
nicht halb so viel Spaß
und die doppelte Mühe
wenn man
alleine auf der Wippe sitzt
(Gerhard Feil)
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MANCHMAL SPIELT UNS UNSERE PHANTASIE STREICHE

aber hin und wieder werden Träume
realer als es das Leben je sein könnte
und hin und wieder wird das Leben
traumhafter als eine unruhige Nacht
(Gerhard Feil)
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DER FALLRÜCKZIEHER

Wenn ich geahnt hätte,
dass ich so tief falle
— ich hätte einen
Rückzieher gemacht.
(Gerhard Feil)
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WAS HÄLT DICH AB..

Der dünne Faden,
der sich tausendfach
um deinen Leib schnürt,
fesselt dich bei weitem mehr,
als jede noch so starke Kette,
an der ein Schloss hängt,
in dem der Schlüssel steckt.
(Gerhard Feil)
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AM BODEN LIEGEND

Am Boden liegend

bekommt man leicht
einen Blick für Details

aber man verliert dabei
den Blick für's Ganze
(Gerhard Feil)
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UNTERM STRICH

jahr für jahr
hat man gute vorsätze

monat für monat
hat man zu wenig geld

woche für woche
ständig derselbe trott

tag für tag
will man es angehen

stunde für stunde
findet man ausreden

minute für minute
wird man vertröstet

aber sekunde für sekunde
rennt einem die zeit davon
(Gerhard Feil)
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SO EINFACH

Das, was man will
— einfach tun!

und

Das, was man nicht will
— einfach lassen!

(So einfach, wie das klingt,
ist das Leben leider nicht.)
(Gerhard Feil)
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ÜBERLEBEN

Zwischen Tun und davon Reden
liegt ein Meer aus Möglichkeiten.
Sprache überzeugt nicht jeden,
schwimmt nur schlecht in den Gezeiten
und ruft um Hilfe ziemlich laut
der and're — hat ein Boot gebaut.
(Gerhard Feil)
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WIR REDEN…

zu leise…
…über wichtiges

zu laut…
…über banales

zu viel…
…über andere

zu selten…
…miteinander

und zu oft…
…ohne zu denken

Dieses Gedicht wurde im Laufe der Jahre Jahren leider oft ohne Quellenangabe zitiert und abgeändert mehr Infos?

(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de

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