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nachgedacht – Gedichte von Gerhard Feil

Am Boden liegend bekommt man leicht einen Blick für Details aber man verliert dabei den Blick für's Ganze WIR REDEN… zu leise… …über wichtiges zu laut… …über banales zu viel… …über andere zu selten… …miteinander und zu oft… …ohne zu denken (Gerhard Feil)

LIEBE UND LEIDENSCHAFT

vom „küss mich”
liebten wir uns
voll leidenschaft
die ganze nacht lang
bis in den morgen

bis zur frage:
„sag — liebst du mich?“

dann liebten wir uns
erstmal nicht.
(Gerhard Feil)
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UNBEKLEIDET

als würd mein leben barfuß
über weiches gras laufen
so gut fühl ich mich bei dir
dass sich selbst meine seele
die engen schuhe auszieht

barlippig küsse ich dich
nackt
mit unverhüllter lust.
(Gerhard Feil)
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VOM SINN DES LEBENS

Die Frage nach des Lebens Sinn
stellt man sich meistens mitten drin
und auch zum Ende seines Lebens
sucht man die Antwort noch vergebens.
Dabei wär' eigentlich nur wichtig,
„ihm Sinn zu geben — und zwar richtig!”
(Gerhard Feil)
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UNSCHULD

und du küsst mich
wieder und wieder
und nach und nach
unschuldiger und schuldiger
und doch stellt sich
nicht die Frage
und fragt nicht
nach schuld
und unschuld
(Gerhard Feil)
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DER CHARME DES ALTERS


Gezeichnet vom Leben
voller Erinnerungen
an vergangene Zeiten
verblasst mit den Jahren
der harte Glanz der Jugend.

übrig bleibt Harmonie
in einem sanften Matt
und erzählt Geschichten
wie kein zweiter.
(Gerhard Feil)
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MIT DEM ALTER

was ich an Jahren zulege
lege ich an Erwartungen ab

als hätte ich nicht Lebenszeit
sondern Bedürfnisse verbraucht

bis ich irgendwann nicht mal
das Nötigste brauchen werde

dann verzichte ich sogar
auf die Luft zum atmen
(Gerhard Feil)
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VERWUNDERLICH

Ich verzweifle
an Deinen Zweifeln,
und mich schmerzt Dein Leid.

Mich plagen Deine Sorgen,
und Dein Kummer
kümmert mich.

Auf Deine Hoffnungen hoffe Ich,
und mich ängstigt
Deine Angst.

in meiner Welt
bist Du das Wunder
und das wundert mich nicht.
(Gerhard Feil)
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AM BODEN LIEGEND

Am Boden liegend

bekommt man leicht
einen Blick für Details

aber man verliert dabei
den Blick für's Ganze
(Gerhard Feil)
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UNTERM STRICH

jahr für jahr
hat man gute vorsätze

monat für monat
hat man zu wenig geld

woche für woche
ständig derselbe trott

tag für tag
will man es angehen

stunde für stunde
findet man ausreden

minute für minute
wird man vertröstet

aber sekunde für sekunde
rennt einem die zeit davon
(Gerhard Feil)
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WIR REDEN…

zu leise…
…über wichtiges

zu laut…
…über banales

zu viel…
…über andere

zu selten…
…miteinander

und zu oft…
…ohne zu denken

Dieses Gedicht wurde im Laufe der Jahre Jahren leider oft ohne Quellenangabe zitiert und abgeändert mehr Infos?

(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de