nachgedacht – Gedichte von Gerhard Feil
WIR REDEN…
zu leise……über wichtiges
zu laut…
…über banales
zu viel…
…über andere
zu selten…
…miteinander
und zu oft…
…ohne zu denken
Dieses Gedicht wurde im Laufe der Jahre Jahren leider oft ohne Quellenangabe zitiert und abgeändert mehr Infos?
(Gerhard Feil)Du kannst es dann an anderer Stelle per "einfügen" teilen. Bitte beachte, dass der Autorenname NICHT weggelassen werden darf.
UNBEKLEIDET
als würd mein leben barfußüber weiches gras laufen
so gut fühl ich mich bei dir
dass sich selbst meine seele
die engen schuhe auszieht
barlippig küsse ich dich
nackt
mit unverhüllter lust.
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UNSCHULD
und du küsst michwieder und wieder
und nach und nach
unschuldiger und schuldiger
und doch stellt sich
nicht die Frage
und fragt nicht
nach schuld
und unschuld
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DER CHARME DES ALTERS
Gezeichnet vom Leben
voller Erinnerungen
an vergangene Zeiten
verblasst mit den Jahren
der harte Glanz der Jugend.
übrig bleibt Harmonie
in einem sanften Matt
und erzählt Geschichten
wie kein zweiter.
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VERWUNDERLICH
Ich verzweiflean Deinen Zweifeln,
und mich schmerzt Dein Leid.
Mich plagen Deine Sorgen,
und Dein Kummer
kümmert mich.
Auf Deine Hoffnungen hoffe Ich,
und mich ängstigt
Deine Angst.
in meiner Welt
bist Du das Wunder
und das wundert mich nicht.
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