zwischen Gestern & Morgen – vom (nicht) sein

Glaubensfrage Ob es einen Gott gibt oder keinen oder sogar mehrere all dies ist gar nicht die Frage. Die Frage ist lediglich ob man daran glaubt. (Gerhard Feil)
Viel zu früh Wenn von einer Sekunde auf die andere alles was man an Zukunft noch vor sich zu haben glaubte sich auf eben diese eine Sekunde reduziert … wenn so unvermittelt aus der Mitte des Lebens dessen Ende wird weil plötzlich alles zu spät ist … dann kommt was auch immer danach noch kommen mag viel zu früh (Gerhard Feil)
Lebenszeit Ein Leben beginnt nicht erst mit der Geburt sondern schon mit der Befruchtung und es endet nicht schon beim letzten Atemzug sondern erst dann wenn es keine Früchte mehr trägt erst wenn sich niemand mehr daran erinnert (Gerhard Feil)
Nur ein Spiel Das Leben spielt mit mir und auch wenn ich durchaus weiß dass ich nicht gewinnen kann so weiß ich doch ebenso dass es nur ein Spiel ist und dass es bei diesem Spiel gar nicht aufs Gewinnen ankommt. (Gerhard Feil)
Von Glück und Unglück Geldscheine sind aus Papier, damit der Wind leichtes Spiel hat. Münzen sind rund, damit sie bis in den Gulli rollen können. So viel zum Pech! Zum Glück aber sei gesagt, dass das Leben nicht aus Sekunden besteht, die verrinnen, sondern aus Augenblicken, die sich addieren. (Gerhard Feil)
Was mir nicht alles schon gestohlen wurde Geld, Zeit, eine Jacke, ein Handy, zwei, drei wirklich gute Gelegenheiten, Zuversicht, Hoffnungen, Wünsche und Träume, die eine oder andere echte Chance, das Vertrauen — auch das in mich, der Glaube an das Gute und ein Herz voller Gefühle. All das hat man mir gestohlen. Aber was ist das schon in Anbetracht dessen, was mir geschenkt wurde am Tag meiner Geburt und jeden Tag danach. (Gerhard Feil)
Auf der Suche nach Antworten Es gibt eine andere Welt, in der alles anders ist. Dort ist der Himmel aus Wasser und Erde und in ihrer Mitte ist ein wenig Luft und kein bisschen Licht. Und es gibt dort auch mehr Antworten als Fragen. Aber schön ist diese Welt nicht — wie könnte sie auch, wenn dort doch alles anders ist. (Gerhard Feil)
unbeholfen aber zeitgemäß Da stehen die zivilisierten und gebildeten Menschen des 21sten Jahrhunderts am Unfallort wählen den Notruf und googlen später was bei Herzstillstand zu tun gewesen wäre und senden die Bilder vom i-Phone zu U-Tube und freuen sich später über jeden Click. (Gerhard Feil)
Vom Gegenteil der Vorfreude Ich fürchte dass du mir kein Glück bringst und dass ich dir kein Glück bringe. Noch mehr aber fürchte ich dass es soweit gar nicht kommen wird. (Gerhard Feil)
bis das be sich warb In Zeiten loser Arbeit und gestempeltem Geld war dem All tagfad, und jede Menge Zeit war frei und die Muße ging als das Un sich nütz fühlte. Zuletzt war auch noch die Lust los, bis das Be sich warb und Er reich folgte eine neue Stellung fand.

Glaubensfrage

Ob es einen Gott gibt
oder keinen
oder sogar mehrere
all dies ist gar nicht die Frage.

Die Frage ist lediglich
ob man daran glaubt.

(Gerhard Feil)

Viel zu früh

Wenn von einer Sekunde auf die andere
alles was man an Zukunft
noch vor sich zu haben glaubte
sich auf eben diese eine Sekunde reduziert …

wenn so unvermittelt
aus der Mitte des Lebens
dessen Ende wird
weil plötzlich alles zu spät ist …

dann kommt
was auch immer
danach noch kommen mag

viel zu früh

(Gerhard Feil)

Lebenszeit

Ein Leben beginnt
nicht erst mit der Geburt
sondern schon mit der Befruchtung
und es endet
nicht schon beim letzten Atemzug
sondern erst dann
wenn es keine Früchte mehr trägt
erst wenn sich niemand mehr daran erinnert

(Gerhard Feil)

Nur ein Spiel

Das Leben spielt mit mir,
und auch wenn ich durchaus weiß
dass ich nicht gewinnen kann,
so weiß ich doch ebenso, dass es nur ein Spiel ist,
und dass es bei diesem Spiel
gar nicht aufs Gewinnen
ankommt.

(Gerhard Feil)

Von Glück und Unglück

Geldscheine sind aus Papier,
damit der Wind leichtes Spiel hat.
Münzen sind rund, damit sie
bis in den Gulli rollen können.
So viel zum Pech!

Zum Glück aber sei gesagt,
dass das Leben
nicht aus Sekunden besteht,
die verrinnen,
sondern aus Augenblicken,
die sich addieren.

(Gerhard Feil)

Was mir nicht alles schon gestohlen wurde

Geld, Zeit, eine Jacke, ein Handy,
zwei, drei wirklich gute Gelegenheiten,
Zuversicht, Hoffnungen, Wünsche und Träume,
die eine oder andere echte Chance,
das Vertrauen — auch das in mich,
der Glaube an das Gute
und ein Herz voller Gefühle.
All das hat man mir gestohlen.

Aber was ist das schon
in Anbetracht dessen,
was mir geschenkt wurde
am Tag meiner Geburt
und jeden Tag danach.

(Gerhard Feil)

Auf der Suche nach Antworten

Es gibt eine andere Welt,
in der alles anders ist.
Dort ist der Himmel aus Wasser und Erde
und in ihrer Mitte ist ein wenig Luft
und kein bisschen Licht.
Und es gibt dort auch
mehr Antworten als Fragen.
Aber schön ist diese Welt nicht —
wie könnte sie auch,
wenn dort doch alles anders ist.

(Gerhard Feil)

unbeholfen aber zeitgemäß

Da stehen die zivilisierten
und gebildeten Menschen
des 21sten Jahrhunderts
am Unfallort
wählen den Notruf
und googlen später
was bei Herzstillstand
zu tun gewesen wäre
und senden die Bilder
vom i-Phone zu U-Tube
und freuen sich später
über jeden Click.

(Gerhard Feil)

Vom Gegenteil der Vorfreude

Ich fürchte
dass du mir
kein Glück bringst
und dass ich dir
kein Glück bringe.

Noch mehr aber
fürchte ich
dass es soweit
gar nicht kommen wird.

(Gerhard Feil)

bis das be sich warb

In Zeiten loser Arbeit und gestempeltem Geld
war dem All tagfad, und jede Menge Zeit war frei
und die Muße ging als das Un sich nütz fühlte.
Zuletzt war auch noch die Lust los, bis das Be
sich warb und Er reich folgte eine neue Stellung fand.

(Gerhard Feil)

© Gerhard Feil   https://www.gegge.de