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Trauer – Gedichte von Gerhard Feil

ALLES IST IN BEWEGUNG Nichts ist für die Ewigkeit Ein Kommen und Gehen der Menschen und Gefühle Und wenn sich etwas plötzlich und für immer nicht mehr bewegt selbst dann bewegt es zwar nicht mehr sich — aber umso mehr uns GANZ NAH BEI DIR ich hab mich so sehr auf dich eingelassen und mich so sehr an deine Bedürfnisse angepasst, dass ich mich jetzt kaum noch wiederfinde, seit ich mich nicht mehr in deiner Nähe suchen kann. Mein kleiner Kater, viel weiter ist der Horizont als dich die kleinen Tatzen tragen. Die Welt ist schön und grenzenlos, schau sie dir an — du wirst es sehen. (Gerhard Feil)

DIE WERTUNG

Der Reiche, der am Reichtum hängt,
ist ärmer, als man schlechthin denkt,
denn abgeseh'n von seinem Geld,
ist er der Ärmste dieser Welt.

Mit Freunden, ist der arme Mann,
viel reicher, als man glauben kann,
denn abgeseh'n von ein paar Gulden,
fehlt ihm ja nichts zu seinen Schulden.

Der Mensch, egal, ob arm, ob reich
stirbt irgendwann — da sind wir gleich
Und welchen Wert sein Leben hatte
steht selten auf der Mamorplatte.
(Gerhard Feil)
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ALLES IST IN BEWEGUNG

Nichts ist für die Ewigkeit
Ein Kommen und Gehen
der Menschen und Gefühle

Und wenn sich etwas
plötzlich und für immer
nicht mehr bewegt

selbst dann bewegt es
zwar nicht mehr sich

— aber umso mehr uns
(Gerhard Feil)
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GANZ NAH BEI DIR

ich hab mich
so sehr auf dich eingelassen
und mich so sehr
an deine Bedürfnisse angepasst,
dass ich mich jetzt
kaum noch wiederfinde,
seit ich mich nicht mehr
in deiner Nähe suchen kann.
(Gerhard Feil)
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UNAUSGEWOGEN

Ich stelle mir immer wieder eine Frage

wiegt es sich auf
Das Glück das wir hatten
die Zuversicht die wir teilten

wiegt sich das auf
mit der trostlosen Leere
in der Du mich nun zurücklässt.

und wie kann es sein
dass sich diese Leere
so vielfach schwerer anfühlt

?
(Gerhard Feil)
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für Pepino (entlaufen Juni 03)



Mein kleiner Kater,
viel weiter ist der Horizont als
dich die kleinen Tatzen tragen.
Die Welt ist schön und grenzenlos,
schau sie dir an — du wirst es sehen.
Ich seh' dir nach.
Nein, nicht ohne Tränen in den Augen,
die leicht wegzuwischen wären.
Viel leichter, als die Lücken aufzufüllen,
die mir tagtäglich um die Füße streunen,
sich meinem Blick in den Weg stellen
und mir nicht ins Ohr schnurren.
Du bist so zierlich und klein und reißt
mir so große Löcher in mein Leben
Das Katzengras wird wuchern,
aber ich bezweifle stark,
dass es die Lücken schließt.
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de