unveröffentlichtes - 03/2018
Ich erinnere mich
Wie wir gemeinsamim Bett lagen
gleichsam außer Atem
Wir haben uns gefunden
und dabei den Takt verloren.
Just, als wir gekommen sind
ist er gegangen.
Ich erinnere mich
wie ich meine Atmung
langsam an die deine anglich
und einen Pulsschlag spürte
von dem ich nicht sagen konnte
War das meiner? Oder Deiner?
Ich erinnere mich,
du auf meiner Brust schlafend
ich in deinem Takt atmend
an einen Puls
der heute nicht mehr schlägt.
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Ach … könnt ich nur
Ach könnt ich nurmit meinen Worten
eine Brücke weben
die zu Dir reicht
wie die Hand
die ich Dir reichen will.
Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
selbst aus der Ferne
Dir so Nahe sein
und in dieser Nähe zart -
und in dieser Zartheit
dich warm spüren.
Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
dich auf einer Brücke
schon aus der Ferne
zart warm spüren
und dabei schweigend
nichts als dich atmen.
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Das Leben ist ein Kaleidoskop
Man muss es nur richtig in die Hände nehmenund schon zeigt jeder neue Blickwinkel
immer wieder neue, schöne Bilder.
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Gewöhne dich daran
Gewöhne dich daran,dass die Dinge schwerer werden
und die Gelenke morgens schmerzen.
Dass die Haare schütter werden
und mindestens grau, wenn nicht gar weiß.
Gewöhne dich dran - es wird nicht besser.
Gewöhne dich daran,
dass nur noch weniges verwundert
und vieles nicht mehr tragisch scheint.
Und wenn Dir deine Vergangenheit
mehr zu erzählen hat, als deine Zukunft.
Gewöhne dich daran - es wird nicht schlechter.
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Sieh uns doch an
nicht durch die rosarote Brilleund nicht mit einer Lupe.
Sieh uns doch an so wie ich uns sehe.
Durch ein Kaleidoskop blickend
Wunderschön und farbenprächtig
mit unendlichen Möglichkeiten.
egal wie wir uns drehen und wenden.
Sieh uns doch an
wie wir funkeln und brillieren
Mit unseren Ecken und Kanten
facettenreich vereint ohne unsere "ich" aufzugeben.
um Dich aus einem anderem Winkel zu sehen
oder in einem anderem Licht.
Hör auf - uns anzusehen mit diesem Sepafilter
und seinem weichem Farbverlauf
mit den verwaschenen Konturen angepasster Meinungen,
die keinerlei Kanten zeigen
an denen sich noch irgendetwas Leben reiben könnte.
Hör auf uns so anzusehen
als wäre da nicht Liebe und jede Menge Lust am Leben. (Gerhard Feil)
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