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unveröffentlichtes - 03/2018

Enttäuschtes Erwachen wenn Gefühle über sich hinauswachsen wenn Gefühle über sich hinauswachsen, Zuneigung sich weit mehr als nur neigt, Körperlichkeit über das körperliche hinausgeht, Herzlichkeit sich keineswegs auf das Herz beschränkt… … dann kann alles Schwere plötzlich ganz leicht werden oder das Leichte unerträglich Schwer. Es ist nicht Hoffnung Dir gewähre ich Einblick in mein Herz und beantworte deine stillen Fragen wie ein offenes Buch ohne Siegeln. Doch du… liest nicht einfach nur in meiner Seele du nimmst einen Stift und schreibst darin. Es ist nicht Hoffnung, die mich veranlasst dich einfach gewähren zu lassen — es ist Vertrauen. Verblasste Hoffnung Was hatte es nicht alles versprochen dieses schöne Jahr. Dieser frühe Frühling dieser heiße Sommer und der goldene Herbst. Trüb grau trist kalt steht nun der Winter vor meinem Fenster. Zweifelnd, ungehalten — im wahrsten Sinne, blicke ich dem Sommer nach. Nicht das Jahr ist vorbei nur die Hoffnungen sind unter buntem Laub begraben. Bis der erste Schnee fällt trüb grau trist kalt Zartflockige Schwermut. Bodenfrostige Hoffnung erstarrt zur …losigkeit aller leuchtend Farbe beraubt. Genug gelitten nach all den Jahren hast du deine Schmerzen abgelegt die letzte Mühsal ausgeatmet dich aufgerafft, ohne aufzustehen und ohne Angst, ganz unbefangen bist du im Schlafe von uns gegangen. Einen großen Schritt bist du vorausgegangen (Gerhard Feil)

Auf der Suche
nach längst verlorenem

Wir laufen unserem Glück hinterher.
Selbst dann -
wenn es nicht mehr vor uns liegt.

Und nun... kommt mir
deine Liebe entgegen
mit zaghaften Schritten

die innehalten
bevor sie mich erreichen.
(Gerhard Feil)
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Es ist nicht Hoffnung

Dir gewähre ich Einblick in mein Herz
und beantworte deine stillen Fragen
wie ein offenes Buch ohne Siegeln.

Doch du…
liest nicht einfach nur in meiner Seele
du nimmst einen Stift und schreibst darin.

Es ist nicht Hoffnung, die mich veranlasst
dich einfach gewähren zu lassen —
es ist Vertrauen.
(Gerhard Feil)
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Genug gelitten

nach all den Jahren
hast du deine Schmerzen abgelegt
die letzte Mühsal ausgeatmet
dich aufgerafft, ohne aufzustehen
und ohne Angst, ganz unbefangen
bist du im Schlafe von uns gegangen.

Einen großen Schritt
bist du vorausgegangen
und dennoch …
Ich sehe dich vor mir
fühle dich in mir
und weiß dich bei mir.

Wie das Wachs einer Kerze
ernährte dein Körper
die Flamme deiner Seele.

Und wie das Wachs einer Kerze
nährt nun deine Seele
die ewige Flamme der Liebe.

für meine Mutter, Ilse Feil, 08.03.1946 — 17.09.2018
(Gerhard Feil)
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Ich erinnere mich

Wie wir gemeinsam
im Bett lagen
gleichsam außer Atem
Wir haben uns gefunden
und dabei den Takt verloren.
Just, als wir gekommen sind
ist er gegangen.

Ich erinnere mich
wie ich meine Atmung
langsam an die deine anglich
und einen Pulsschlag spürte
von dem ich nicht sagen konnte
War das meiner? Oder Deiner?

Ich erinnere mich,
du auf meiner Brust schlafend
ich in deinem Takt atmend
an einen Puls
der heute nicht mehr schlägt.
(Gerhard Feil)
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Ach … könnt ich nur

Ach könnt ich nur
mit meinen Worten
eine Brücke weben
die zu Dir reicht
wie die Hand
die ich Dir reichen will.

Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
selbst aus der Ferne
Dir so Nahe sein
und in dieser Nähe zart -
und in dieser Zartheit
dich warm spüren.

Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
dich auf einer Brücke
schon aus der Ferne
zart warm spüren
und dabei schweigend
nichts als dich atmen.
(Gerhard Feil)
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Das Leben ist ein Kaleidoskop

Man muss es nur richtig in die Hände nehmen
und schon zeigt jeder neue Blickwinkel
immer wieder neue, schöne Bilder.
(Gerhard Feil)
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Gewöhne dich daran

Gewöhne dich daran,
dass die Dinge schwerer werden
und die Gelenke morgens schmerzen.
Dass die Haare schütter werden
und mindestens grau, wenn nicht gar weiß.
Gewöhne dich dran - es wird nicht besser.

Gewöhne dich daran,
dass nur noch weniges verwundert
und vieles nicht mehr tragisch scheint.
Und wenn Dir deine Vergangenheit
mehr zu erzählen hat, als deine Zukunft.
Gewöhne dich daran - es wird nicht schlechter.
(Gerhard Feil)
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Blickrichtung ohne Schuldfrage

Dich sehe ich an und blicke dabei
weit zurück in meine Vergangenheit —
Du aber, blickst nach vorne in die Zukunft —
sozusagen in die andere Richtung.

Nun blicken wir uns an,
mit zweierlei Blickrichtungen,
die sich nirgends kreuzen
Und mir wird bewußt,
dass du mir keine Antworten schuldest —
auf Fragen,
welche zu stellen
ich dir schuldig blieb.
(Gerhard Feil)
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Was ich will

Alles
...was ich will

ist ein D
vor meinem ich
(Gerhard Feil)
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Sieh uns doch an

nicht durch die rosarote Brille
und nicht mit einer Lupe.

Sieh uns doch an so wie ich uns sehe.
Durch ein Kaleidoskop blickend
Wunderschön und farbenprächtig
mit unendlichen Möglichkeiten.
egal wie wir uns drehen und wenden.

Sieh uns doch an
wie wir funkeln und brillieren
Mit unseren Ecken und Kanten
facettenreich vereint ohne unsere "ich" aufzugeben.

So, wie ich dich ansehe und drehe und wende
um Dich aus einem anderem Winkel zu sehen
oder in einem anderem Licht.

Hör auf - uns anzusehen mit diesem Sepafilter
und seinem weichem Farbverlauf
mit den verwaschenen Konturen angepasster Meinungen,
die keinerlei Kanten zeigen
an denen sich noch irgendetwas Leben reiben könnte.

Hör auf uns so anzusehen
als wäre da nicht Liebe und jede Menge Lust am Leben. (Gerhard Feil)
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