zwischen Gestern & Morgen – auf Wolken

Mein Sonnenschein für dich hab ich den Regen gebogen das Licht gebrochen und dir mit bunten Farben das triste Grau vom Himmel vertrieben (Gerhard Feil)
Wollen Ich will hören und sehen will riechen und schmecken will berühren und spüren will erleben und beschützen will nicht vermissen müssen all das will ich dich und mit dir lachen (Gerhard Feil)
Lieben (wollen) Dich in den Arm nehmen ohne dich zu berühren Dich streicheln nur mit den Augen Dich spüren als ein Gefühl der Sehnsucht Dir nahe sein wenn ich in mich gehe Dich sehen mit geschlossenen Augen All das — kann ich schon! (Gerhard Feil)
Metamorphose Ich verlor mich für einen Moment in deinem Lächeln und fand mich wieder im Braun deiner Augen doch da war ich schon nicht mehr derselbe du hast mir Flügel geschenkt (Gerhard Feil)
Kein bisschen schüchtern Will dich streicheln mit Farbe an den Händen wieder und wieder und hier und da und auch dort bis nur noch ein paar wenige Stellen deines Körpers ohne Farbe sind Und gerade wenn Du denkst ich wäre schüchtern oder anständig will ich dich küssen überall — wo noch keine Farbe ist (Gerhard Feil)
Kein Brachland Lass mich deinen Rasen betreten und zu meiner Spielwiese erklären sei meine Weide — oder mein Acker sei mein Feld — oder mein Hain sei mein Beet — oder mein Garten Eden sei was du willst aber werde für mich die Muttererde (Gerhard Feil)
Ich habe geträumt Wir beide lagen nebeneinander auf einer Decke aus Hirngespinst. Hand in Hand neben einem Rucksack voller Ideen … Dann wachte ich auf trank Bauchnabelsekt und tanzte mit dir in einen Himmel voller Geigen! (Gerhard Feil)
Anzügliche Gedanken bereits Ausgezogener Wer in zarten Locken sucht kann verlockend Zartes finden (Gerhard Feil)
Was zusammengehört meine Hand auf deinen Schenkel meine Lippen an deinen Hals dein Lächeln in mein Blickfeld (Gerhard Feil)
Kopfkino Ich habe Bilder im Kopf von dir und mir und uns. Von Augenblicken, die es so nie geben wird. Von Möglichkeiten, die so ganz und gar unmöglich scheinen. Ich habe Bilder im Kopf von dir und mir und uns, die aneinandergereiht einen Film ergeben, den ich dir so gerne mal zeigen würde. (Gerhard Feil)

Mein Sonnenschein

für dich hab ich
den Regen gebogen
das Licht gebrochen
und dir
mit bunten Farben
das triste Grau
vom Himmel vertrieben

(Gerhard Feil)
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Wollen

Ich
will hören und sehen
will riechen und schmecken
will berühren und spüren
will erleben und beschützen
will nicht vermissen müssen
all das will ich
dich

und mit dir lachen

(Gerhard Feil)

Lieben (wollen)

Dich in den Arm nehmen
      ohne dich zu berühren

Dich streicheln
      nur mit den Augen

Dich spüren
      als ein Gefühl der Sehnsucht

Dir nahe sein
      wenn ich in mich gehe

Dich sehen
      mit geschlossenen Augen

All das — kann ich schon!

(Gerhard Feil)

Metamorphose

Ich verlor mich für einen Moment
in deinem Lächeln

und fand mich wieder
im Braun deiner Augen

doch da war ich
schon nicht mehr derselbe

du hast mir Flügel geschenkt

(Gerhard Feil)
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Kein bisschen schüchtern

Will dich streicheln
mit Farbe an den Händen
wieder und wieder
und hier und da und auch dort
bis nur noch
ein paar wenige Stellen
deines Körpers
ohne Farbe sind

Und gerade wenn Du denkst
ich wäre schüchtern
oder anständig
will ich dich küssen
überall —
wo noch keine Farbe ist

(Gerhard Feil)

Kein Brachland

Lass mich
deinen Rasen betreten
und zu meiner Spielwiese erklären

sei meine Weide — oder mein Acker
sei mein Feld — oder mein Hain
sei mein Beet — oder mein Garten Eden

sei was du willst aber werde
für mich die Muttererde

(Gerhard Feil)

Ich habe geträumt

Wir beide
lagen nebeneinander
auf einer Decke
aus Hirngespinst.

Hand in Hand
neben einem Rucksack
voller Ideen …

Dann wachte ich auf
trank Bauchnabelsekt
und tanzte mit dir
in einen Himmel
voller Geigen!

(Gerhard Feil)

Anzügliche Gedanken bereits Ausgezogener

Wer in zarten Locken sucht
kann verlockend Zartes finden

(Gerhard Feil)

Was zusammengehört

meine Hand
      auf deinen Schenkel
meine Lippen
      an deinen Hals
dein Lächeln
      in mein Blickfeld

(Gerhard Feil)

Kopfkino

Ich habe Bilder im Kopf
von dir und mir und uns.
Von Augenblicken,
die es so nie geben wird.
Von Möglichkeiten, die so
ganz und gar unmöglich scheinen.

Ich habe Bilder im Kopf
von dir und mir und uns,
die aneinandergereiht
einen Film ergeben,
den ich dir so gerne
mal zeigen würde.

(Gerhard Feil)

© Gerhard Feil   https://www.gegge.de