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unveröffentlichtes - 2018

Da schwirrt etwas im Kopf herum und auch im Bauch. Ob das schon Schmetterlinge sind oder doch nur wieder übermütige Gedanken die Purzelbäume schlagen bis die Knie wund sind... Zieh die Schuhe aus. Nachts, wenn alles leise ist, kann ich dich hören dein ruheloses, gemütliches Schlendern durch die Nacht während du Schritt für Schritt durch meine Adern läufst. „Bitte - mein Herz”, sage ich müde, „Zieh die Schuhe aus.” Schreibstil Ich schreibe nicht vor auch nicht nach oder ab. Ich schreibe auf oder nieder und manchmal schreibe ich einfach hin. Und dann unterschreibe ich es auch. Roman-Tisch Wo mir die Worte fehlen will ich mit Händen reden und mit Küssen möchte ich ein ganzes Buch Dir schreiben. Dich umarmend leg ich uns als Roman Dir auf den Tisch Dich einatmend, höre ich in meinem Schweigen blättern - Dich. (Gerhard Feil)

Zieh die Schuhe aus.


Nachts,
wenn alles leise ist,
kann ich dich hören
dein ruheloses,
gemütliches Schlendern
durch die Nacht
während du
Schritt für Schritt
durch meine Adern läufst.
„Bitte - mein Herz”,
sage ich müde,
„Zieh die Schuhe aus.”
(Gerhard Feil)
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Weil wir sind - wie wir sind

wenn du mich liebst
weil ich bin - wie ich bin

und ich dich liebe
weil du bist - wie du bist.

Dann lieben wir uns
weil wir sind - wie wir sind

und es wäre das Beste,
wenn jeder von uns
in unserem Wir
so bleibt - wie er ist
(Gerhard Feil)
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Die kurze Romanze

Buchstaben fanden einander,
Wörter reichten sich die Hände,
Sätze nahmen sich in die Arme.
Absätze tanzten — unbeschwert.

Mit zauberhafter Leichtigkeit
erschuf sich aus dem Nichts
eine Geschichte mit einer Melodie
die laut gesungen werden wollte.

Zwischen den Zeilen brodelten
Hoffnungen und Wünsche
Sehnsüchte kochten ihr Süppchen
und Zweifel und Ängste versalzten es.

Unvermittelt verstummte die Melodie.
Die Geschichte zerfiel in Sätze
die wiederum in Worte zerfielen
und alles leichte ward wieder schwer.

Es blieb zurück — ein Haufen
aus verwirrten Buchstaben,
von denen nicht mehr als vier
noch zueinander standen

ende (Ein Bruchstück von Liebende)
(Gerhard Feil)
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Du tust mir gut.

Du tust mir gut. Mit jedem Wort.
Und zwar an einer Stelle,
an die ich selber nicht hinkomme.

Du tust mir so gut, dass ich
vor lauter Freude weinen könnte,
nur um dann über jede Träne zu lachen.
(Gerhard Feil)
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Roman-Tisch


Wo mir die Worte fehlen
will ich mit Händen reden
und mit Küssen möchte ich
ein ganzes Buch Dir schreiben.
Dich umarmend leg ich uns
als Roman Dir auf den Tisch
Dich einatmend, höre ich
in meinem Schweigen blättern - Dich.
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de