Pralinen selber machen

so... für die Naschkatzen unter uns... hier eine Anleitung zum selbermachen von Nugat-Marzipan-Pralinen.

für ca 500 Gramm Pralinen benötigt man:
200gr. schnittfeste Nugatmasse (ca. 2,00 €)
200gr. Marzipan-Rohmasse (ca 1,50 €)
150gr. Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch) (ca 1,50)
3 Blätter Backpapier, ca. 40 Zahnstocher, 1 kleiner Back-Pinsel, ein großes aber feinmaschiges Metall-Sieb nach Wunsch noch Puderzucker, Kakaopulver, gemahlene Pistazien, gehackte Haselnüsse, Walnüsse etc etc

Zubereitung:
zuerst werden die 3 Blätter Backpapier jeweils halbiert, da wir insgesamt 6 kleine Blätter benötgen.
Nun wird die Nugatmasse zwischen zwei Blatt Backpapier mit einem Nudelholz oder etwas ähnlichen ausgewalzt bis man ungefähr eine gleichmässige Platte im Format einer Tafel Schokolade hat, die man bis zur Weiterverarbeitung unbedingt in den Kühlschrank stellen sollte.
Dann wird das Marzipan ebenfalls zwischen 2 Blättern Backpapier ausgewalzt. auch hier sollte am Ende ungefähr das Format einer Tafel Schokolade hervorgebracht werden.
Nun bei beiden Platten das obere Blatt Backpapier entfernen (aber noch nicht wegwerfen!) und die zwei Platten zusammenfügen.
Man kann nun aus der entstandenen Nugat-Marzipan-Platte quadratische Würfel oder längliche Barren herausschneiden.
Aus dem Restmaterial von den Seitenrändern der Platte kann man dann auch noch Kugeln herstellen (vorher unbedingt kühl stellen bis sich das Nugat nicht mehr klebrig anfühlt und dann ungefähr Weintraubengroße Stückchen zwischen den Handflächen zur Kugel rollen.
Die vorbereiteten Pralinen nochmal kalt stellen (3 min ins Tiefkühlfach oder 10 min in Kühlschrank.)
Nun im Wasserbad die Kuvertüre zum schmelzen bringen. (Wasserbad bedeutet, dass das Gefäß in dem die Kuvertüre schmilzt im heissen Wasser stehen soll bis die gesamte Kuvertüre geschmolzen ist.) Blockkuvertüre sollte vorher mit einem großen Messer zerhackt und während dem schmelzvorgang ständig gerührt werden. Kuvertüre im Kochbeutel hingegen wird einfach nach dem erhizten im ungeöffneten Kochbeutel geknetet.
Bis die Kuvertüre flüssig ist, kann man noch kurz ein gleich benötigtes Hilfsmittel vorbereiten:
Die vorhin übrig gebliebenen Backpapiere auf der Arbeitsplatte ausbreiten und den Metall-Sieb mit der Öffnung nach unten darauf ablegen.

Sobald die Kuvertüre schön flüssig ist, ist eine gesunde Hektik nicht unnütz.
Nun werden die vorbereiteten Pralinen aus dem Kühlschrank geholt, einzeln auf je einen Zahnstocher gesteckt und mithilfe dieses Stiels dann ganz kurz aber vollständig in die Kuvertüre getaucht. Mit vorsichtigen Drehbewegungen die überflüssige Kuvertüre abtropfen lassen und dann den Zahnstocher in das auf dem Kopf liegende Metallsieb stecken, damit die Kuvertüre abkühlen und erhärten kann ohne das die Praline dabei irgendwo anstößt.
Diese Pralinen auf dem Metallsieb werden später schön glatt und glänzend. Wer möchte, kann aber auch die Pralinen nochmals kurz zwischen den Handflächen rollen bis die Kuvertüre wieder klebrig wird und dann die Pralinen in Puderzucker, Kakaopulver, gemahlenen Pistazien, gehackten Haselnüssen oder was auch immer hin und herrollen. Dann erhält er schöne samtig matte Pralinen mit dem gewissen Etwas.
Bei den Würfelförmigen Pralinen ist es auch sehr schön, wenn man ihre Oberseite mit einem heissen Löffel kurz zum schmelzen bringt und vorsichtig einen Walnußkern in die weiche Kuvertüre drückt.

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