Sichtweisen – Gedichte von Gerhard Feil

DER CHARME DES ALTERS Gezeichnet vom Leben voller Erinnerungen an vergangene Zeiten verblasst mit den Jahren der harte Glanz der Jugend. übrig bleibt Harmonie in einem sanften Matt und erzählt Geschichten wie kein zweiter. MIT DEM ALTER was ich an Jahren zulege lege ich an Erwartungen ab als hätte ich nicht Lebenszeit sondern Bedürfnisse verbraucht VERWUNDERLICH Ich verzweifle an Deinen Zweifeln, und mich schmerzt Dein Leid. Mich plagen Deine Sorgen, und Dein Kummer kümmert mich. Auf Deine Hoffnungen hoffe Ich, und mich ängstigt Deine Angst. in meiner Welt bist Du das Wunder und das wundert mich nicht. (Gerhard Feil)

MANGELHAFTE ZIVILCOURAGE

Er war nicht taub
aber er hat nichts gehört.

Er war nicht blind
aber er hat nichts gesehen.

Er war nicht stumm
aber er hat nichts gesagt.

Er hat nicht mitgemacht
aber er tat nichts dagegen.

Er war nicht alleine schuld
aber unschuldig war er nicht.
(Gerhard Feil)
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ENTFALTUNGSMÖGLICHKEITEN

So wie ein Bettlaken zerknittert,
ist früh am morgen mein Gesicht.
Zum Spiegel sage ich verbittert:
„Nein, diesen Typ entfalt ich nicht!”

Bedenke, wenn ich daran scheiter,
an einer Falte, ganz allein,
dann ging der Ärger nämlich weiter,
denn einfältig will ich nicht sein.
(Gerhard Feil)
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SCHMERZFREI?

Wenn ich mir den Fuß verstauche,
dann achte ich auf den folgenden Metern
ganz besonders auf den Weg, den ich gehe.

Ich habe nie verstanden,
wie manche Menschen
von einem Partner zum nächsten springen.
(Gerhard Feil)
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DER CHARME DES ALTERS


Gezeichnet vom Leben
voller Erinnerungen
an vergangene Zeiten
verblasst mit den Jahren
der harte Glanz der Jugend.

übrig bleibt Harmonie
in einem sanften Matt
und erzählt Geschichten
wie kein zweiter.
(Gerhard Feil)
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WENIGER WÜRDE REICHEN

Wenn du mir
mehr gibst

als du mir
von Herzen
geben kannst

dann ist es
schon mehr
als genug
(Gerhard Feil)
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PAPIER IST GEDULDIG

schwarz auf weiß
versuchst Du
von a-z
mir
ein x für ein u vorzumachen

Aber ich bin
kein unbeschriebenes Blatt!
(Gerhard Feil)
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IM ZWEIFELSFALL

sollte man auf sein herz hören
oder auf sein bauchgefühl

nur worauf hören –
wenn die beiden sich widersprechen?

auf den mit der leiseren Stimme!
(Gerhard Feil)
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DU BIST ES WERT…

alles was ich dir geben möchte oder geben kann
all das bist du auch WERT
Ich hab manchmal den Eindruck, dass du glaubst
mich nicht verdient zu haben,
oder mir etwas schuldig zu bleiben
Du gibst mir viel
Und selbst wenn du denkst es wäre wenig
es ist genug, wenn es alles ist,
was du von Herzen geben kannst.
Und es muss nicht mehr sein, als das
was im Rahmen deiner Möglichkeiten liegt.
(Gerhard Feil)
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MIT DEM ALTER

was ich an Jahren zulege
lege ich an Erwartungen ab

als hätte ich nicht Lebenszeit
sondern Bedürfnisse verbraucht

bis ich irgendwann nicht mal
das Nötigste brauchen werde

dann verzichte ich sogar
auf die Luft zum atmen
(Gerhard Feil)
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VERWUNDERLICH

Ich verzweifle
an Deinen Zweifeln,
und mich schmerzt Dein Leid.

Mich plagen Deine Sorgen,
und Dein Kummer
kümmert mich.

Auf Deine Hoffnungen hoffe Ich,
und mich ängstigt
Deine Angst.

in meiner Welt
bist Du das Wunder
und das wundert mich nicht.
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de

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