Freundschaft – Gedichte von Gerhard Feil

OHNE EINANDER WEHZUTUN zu einander finden bei einander bleiben auf einander verlassen von einander lernen unter einander verstehen durch einander geraten neben einander laufen über einander nachdenken ohne einander wehzutun (Gerhard Feil)
FREUNDE BLEIBEN „Freunde bleiben können” setzt vorraus, dass wir schon Freunde sind. Denn nur Freunde können Freunde bleiben; sowie auch nur ein Liebespaar ein Liebespaar hätte bleiben können. Und nun frage ich dich: „Waren wir Freunde oder haben wir uns geliebt?“ (Gerhard Feil)
FREUNDSCHAFTEN wollen gepflegt werden während die Liebe einfach kommt und geht ganz egal wieviel wir dafür tun (Gerhard Feil)
FREUNDSCHAFT wir schulden uns nichts wir waschen einander die Hände in Unschuld. wir schulden uns nichts und dennoch oder gerade deswegen sind wir es uns schuldig, diese Unschuld zu bewahren. (Gerhard Feil)
DEINE WORTE Sie sind gut bei mir angekommen. Sie wirken viele kleine Wunder. Ein Lob außerhalb der Reihe, wie Blumen — die einfach so ohne besonderen Anlaß verschenkt wurden, um nichts anderes als Freude zu bereiten. Deine Worte sind gut angekommen. Und ich sehe sie mit Freude an. (Gerhard Feil)

OHNE EINANDER WEHZUTUN

zu einander finden
bei einander bleiben
auf einander verlassen
von einander lernen
unter einander verstehen
durch einander geraten
neben einander laufen
über einander nachdenken

ohne einander wehzutun

(Gerhard Feil)
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FREUNDE BLEIBEN

„Freunde bleiben können”
setzt vorraus, dass wir schon Freunde sind.

Denn nur Freunde können Freunde bleiben;
sowie auch nur ein Liebespaar
ein Liebespaar hätte bleiben können.

Und nun frage ich dich:
„Waren wir Freunde oder haben wir uns geliebt?“

(Gerhard Feil)

FREUNDSCHAFTEN

wollen gepflegt werden

während die Liebe
einfach kommt und geht

ganz egal wieviel
wir dafür tun

(Gerhard Feil)

FREUNDSCHAFT

wir schulden uns nichts
wir waschen einander die Hände in Unschuld.

wir schulden uns nichts
und dennoch oder gerade deswegen
sind wir es uns schuldig,
diese Unschuld zu bewahren.

(Gerhard Feil)

DEINE WORTE

Sie sind gut bei mir angekommen.
Sie wirken viele kleine Wunder.
Ein Lob außerhalb der Reihe,
wie Blumen —
die einfach so
ohne besonderen Anlaß
verschenkt wurden,
um nichts anderes
als Freude zu bereiten.
Deine Worte sind gut angekommen.
Und ich sehe sie mit Freude an.

(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de