(un)begrenzte Möglichkeiten – der Annäherung

Keine Armlänge Zwischen dir und mir liegt nicht nur ein einzelnes Wort das uns voneinander trennt. Es ist vor allem das Fehlen vieler Worte, die uns vielleicht einander näher brächten. Emotionale Buchhaltung Am Morgen danach entscheidet sich, ob man jemanden wirklich haben will, oder ob es schon genügt, ihn gehabt zu haben. Am Morgen danach entscheidet sich wo der andere dich in seinem Leben einordnet. In seiner Zukunft – oder in seiner Vergangenheit. Das Leben ist kurz Als ich dich fragte, ob du kurz Zeit für mich hättest – meinte ich im Grunde dass ich gerne mit dir alt werden möchte. (Gerhard Feil)

keine Herzenswärme

Beim Versuch
dir emotional näherzukommen
habe ich mich
auf Glatteis begeben.

Du solltest denen,
die dir wohlgesonnen sind,
keine Steine in den Weg legen
sondern Split streuen.
(Gerhard Feil)
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Keine Armlänge

Zwischen dir und mir
liegt nicht nur
ein einzelnes Wort
das uns voneinander trennt.
Es ist vor allem
das Fehlen vieler Worte,
die uns vielleicht
einander näher brächten.
(Gerhard Feil)
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Paradoxe Kraft der Liebe

Die Kraft, von der ich mich
zu dir hingezogen fühle
… mit der könnte man
auch Planeten bewegen.

Dieselbe Kraft ist es,
die mich daran hindert,
dir näherzukommen,
als du möchtest.
(Gerhard Feil)
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Emotionale Buchhaltung

Am Morgen danach
entscheidet sich,
ob man jemanden
wirklich haben will,
oder ob es schon genügt,
ihn gehabt zu haben.

Am Morgen danach
entscheidet sich
wo der andere dich
in seinem Leben einordnet.

In seiner Zukunft –
oder in seiner Vergangenheit.
(Gerhard Feil)
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Glaubenswege

dein Gott
deine Religion
deine Überzeugung
deine Weltanschauung
sogar deine
Verschwörungstheorien.
Was deins ist
will ich dir
gar nicht nehmen.
Aber lass mir meins.
Und lass uns Schnittmengen suchen
für ein Miteinander
oder einen Weg
Aneinander vorbei
(Gerhard Feil)
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Schwer zu sagen...

...was schwerer ist.

In deiner Nähe
deine Anwesenheit vermissen

Oder in deiner Anwesenheit
deine Nähe zu vermissen.

Leichter ist es auf jeden Fall
in deiner Abwesenheit
einfach beides zu vermissen.
(Gerhard Feil)
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Das Leben ist kurz

Als ich dich fragte,
ob du kurz Zeit
für mich hättest –
meinte ich im Grunde
dass ich gerne
mit dir alt werden möchte.
(Gerhard Feil)
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Ich verzehre mich

Voller Hunger nach deinen Worten
werde ich vom Hören nicht satt.

Voller Durst nach deiner Nähe
schlucke ich nichts anderes
als Schmerz hinunter –

Während ich mich nach dir verzehre
verzehre ich vor allem mich.

Die Sehnsucht sättigt nicht.
(Gerhard Feil)
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Zu den unbegrenzten Möglichkeiten

in einer grenzenlosen Welt
gehört auch jene
immer wieder
an die eigenen Grenzen zu stoßen.
(Gerhard Feil)
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Unnötig kompliziert

Ich wüsste gerne
ob ich dich küssen darf
und ob es dann
bei diesem einen Kuss
auch bleiben muss
oder ob da noch mehr ist
und wenn ja – wieviel

Ich wüsste gerne
ob ich das wirklich will
das ganze Theater
den Ärger und Stress
die Sorgen, den Kummer
und deine Probleme
die dann auch meine sind.

Ob es das wert ist,
wüsste ich gerne
und frage dich
nach deinem Namen.
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de

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