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unveröffentlichtes - 2022 (2)

(Gerhard Feil)

Nachts machen sich Träume auf den Weg...

um Ziele in weiter Ferne zu erreichen.

Doch bereits im Morgengrauen
frösteln sie erschöpft,
im dünnen Hemdchen
mit wundgelaufenen Füßen.

Mit den ersten Sonnenstrahlen
tauchen Zweifel aus dem Schatten
in den sich alle Zuversicht legt.
(Gerhard Feil)
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das Ende der Sehnsucht

Tag und Nacht
habe ich
dein Bild vor Augen
und deine Stimme im Ohr

Tag und Nacht
trage ich
dich im Herzen
und durch meine Träume

Irgendwann ...
gehen meinem Leben
vermutlich die Jahre aus
bevor ich UNS
ganz zu Ende geträumt habe.

Bleibt die Hoffnung,
dass dann die Unendlichkeit
lange genug dauert,
um das Ende der Sehnsucht zu erreichen.
(Gerhard Feil)
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Schlafbedürfnis

Ich schlafe ja gerne tagsüber,
um Kraft zu schöpfen,
die ich Nachts gar nicht brauche.
(Gerhard Feil)
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Den Toten gedenken wir

weil sie nur ihren Körper mitgenommen haben
aber keineswegs unsere Erinnerungen.
(Gerhard Feil)
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Zwischen den Jahren

packen wir einen Koffer voller Hoffnungen
und einen Rucksack voller Erinnerungen
und stehen dann am Gleis
mit Gefühlen im Handgepäck.
(Gerhard Feil)
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Der Wert der Zeit

Verronnene Zeit
hat Spuren hinterlassen.
Im Herzen, im Gesicht...

All die Tage haben dich älter gemacht
und nicht ein Jeder davon
war seinen Preis auch wert.

Zu den wertvollsten Tagen
gehören jene,
in denen man Spuren des Glückes
im Leben Anderer zog.
(Gerhard Feil)
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Was Menschen wirklich wollen

Im Grunde will man gebraucht werden
ohne wirklich da sein zu müssen

und da sein Können
ohne wirklich gebraucht zu werden

und ansonsten halt essen,
trinken und seine Ruhe haben.
(Gerhard Feil)
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Die vier Jahreszeiten

Zu nass
Zu heiß
Zu stürmisch
Zu kalt

aber dazwischen
ist es wunderschön
(Gerhard Feil)
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(Kein) Horizont für Frühlingsgefühle

Stürmisch wie der Herbst
und dem Laub der Bäume gleich
mich Kuss um Kuss
Dir zu Füßen legen
das mõchte ich.

So zart wie es mir bislang
nur deine Hände waren
bedecken erste Schneeflocken
den Boden der Tatsachen
mit jungfräulichem Schleier.

So rein, so unberührt …
wie ein unbeschriebenes Blatt Papier
voller Platz für Wünsche und Träume

Nass, kalt und grau
sind die Spuren der Hoffnung
die durch den Schnee
in Richtung Sommer lief
und noch vor dem Frühling
in frostiger -losigkeit erstarrte.
(Gerhard Feil)
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Etwas zum anziehen

Was ich anziehen möchte
ist eigentlich das gleiche
wie das was ich ausziehen möchte

Beides ist Eines
und dieses Eine
das bist Du
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de