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unveröffentlichtes - 02/2018

Ich soll es hinnehmen und ich soll nicht fragen warum und ich soll auch nicht fragen warum ich nicht fragen soll ich soll geduldiger sein, als die Geduld und ruhiger, als die Ruhe selbst, in der die Stille - ganz still weder Rede noch Antwort steht. Hinnehmen soll ich es und nicht fragen warum; und weiterleben - als wäre nichts; dabei war doch sovieles. Und selbst was nicht war, und nur traumhaft geträumt nicht gekonnt sein konnte und ich nicht dürfen durfte all das treibt mich um und ich soll nicht fragen ...warum? Animositäten des Johannistrieb Ich fraternisiere fern jeder Eile gemach ohne auszubedingen mich an dem Augenschmaus mit mehr als nur Blicken zu laben. Um letzlich aber doch blümeranten Tagträumen anheimzufallen und diesem fulminanten Kleinod mit meinen Fisimatenten aufzuwarten. mit regenwolkengrauen Augen wie ein warmer Sommerwind wie eine Eisblume am Fenster Freudentränenreiche Zeit wundervoller Sinnlichkeit glückseelig, Herzallerliebst wenn dem Tage du dich gibst so bezaubernd und so zart was sich hier nun offenbart hin und wieder etwas kühl und doch voller Mitgefühl Jahrmarkt-Kinderaugen gleich staunend und so herzensreich Nachts dann Splitterfasernackt wenn die Lust das Dasein packt sinnlich und hingebungsvoll Liebestrunken, liebestoll samtweich und so anschmiegsam wie ein ausbrechender Vulkan überkommt uns butterweich samtig Pferdenüsterngleich lustvolle Freudentränen die uns frei von Ängsten wähnen Schwimme ich von Kuss zu Küste tauche ein in deine Lüste hinab in deine Seele zum Herz - das ich nicht stehle wäre ich nur geschwommen ich wär nie angekommen in tiefsten Seelengründen konnt ich es endlich finden Glitzernd Perlentaucherglück kitzelt hin und dich zurück Freudentaumel honigsüß wenn der Augenblick uns grüßt. (Gerhard Feil)

warum sollte ich...

Ich soll es hinnehmen
und ich soll nicht fragen warum
und ich soll auch nicht fragen
warum ich nicht fragen soll

ich soll geduldiger sein, als die Geduld
und ruhiger, als die Ruhe selbst,
in der die Stille - ganz still
weder Rede noch Antwort steht.

Hinnehmen soll ich es
und nicht fragen warum;
und weiterleben - als wäre nichts;
dabei war doch sovieles.

Und selbst was nicht war,
und nur traumhaft geträumt
nicht gekonnt sein konnte
und ich nicht dürfen durfte

all das treibt mich um
und ich soll nicht fragen ...warum?
(Gerhard Feil)
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Weil wir sind - wie wir sind

wenn du mich liebst
weil ich bin - wie ich bin

und ich dich liebe
weil du bist - wie du bist.

Dann lieben wir uns
weil wir sind - wie wir sind

und es wäre das Beste,
wenn jeder von uns
in unserem Wir
so bleibt - wie er ist
(Gerhard Feil)
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Du tust mir gut.

Du tust mir gut. Mit jedem Wort.
Und zwar an einer Stelle,
an die ich selber nicht hinkomme.

Du tust mir so gut, dass ich
vor lauter Freude weinen könnte,
nur um dann über jede Träne zu lachen.
(Gerhard Feil)
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Im Frühling

Die Tage werden länger.
Sie dauern zwar trotzdem nur 24 Stunden
- aber das dafür länger.

Erschließt sich dem Mathematiker
nicht ganz so leicht
wie dem Philosophen.
(Gerhard Feil)
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Animositäten des Johannistrieb

Ich fraternisiere fern jeder Eile
gemach ohne auszubedingen
mich an dem Augenschmaus
mit mehr als nur Blicken zu laben.

Um letzlich aber doch
blümeranten Tagträumen anheimzufallen
und diesem fulminanten Kleinod
mit meinen Fisimatenten aufzuwarten.
(Gerhard Feil)
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leg dich in meine arme

lehn dich an und verweile
meine schulter ist bereit
lass ab von deiner eile
und lass dir ein wenig zeit

entsorg all deine sorgen
leg sie in meine hände
es gibt gewiss ein morgen
und auch ein gutes ende
(Gerhard Feil)
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Ach … könnt ich nur

Ach könnt ich nur
mit meinen Worten
eine Brücke weben
die zu Dir reicht
wie die Hand
die ich Dir reichen will.

Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
selbst aus der Ferne
Dir so Nahe sein
und in dieser Nähe zart -
und in dieser Zartheit
dich warm spüren.

Ach könnte ich nur
mit meinen Worten
dich auf einer Brücke
schon aus der Ferne
zart warm spüren
und dabei schweigend
nichts als dich atmen.
(Gerhard Feil)
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von Nähe und Abstand

So nahe möchte ich dir sein,
dass zwischen uns für deine Sorgen
kein Platz mehr bleibt.

So viel Abstand will ich halten,
dass der Verwirklichung deines Selbst
keine Grenzen gesteckt werden.

An dich anschmiegen will ich mich
wie ein passendes Puzzleteil mit dir verbunden sein
zum Bild des Augenblicks.

Loslassen will ich dich
um aus dem Abstand heraus nur mit den Augen
Dich zu streicheln.

So nah möchte ich dir sein,
dass keiner mehr sagen könnte
wo du beginnst und wo ich ende.
So tief in dir sein,
dass ich mich spüre
wenn ich dich streichel.

So fern will ich dir bleiben
dass Du mich an deinen Knöcheln
nicht als Fessel spürst.
Für deinen Sprung ins Abenteurer
will ich das lockere Seil
an deinen Füßen sein.

Dir unendlich Sicherheit geben
ohne deine Freiheit einzuschränken
- so nah möchte ich dir sein.
(Gerhard Feil)
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mit regenwolkengrauen Augen

Dich immer ansehen
bis zu meinem letzten Augenblick
und bis zum letzten Atemzug
dich einatmen und schmecken

Mit Händen, die nach außen
tobende Stürme fernhalten
und drinnen dich streicheln
wie ein warmer Sommerwind
(Gerhard Feil)
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wie eine Eisblume am Fenster

Freudentränenreiche Zeit
wundervoller Sinnlichkeit
glückseelig, Herzallerliebst
wenn dem Tage du dich gibst
so bezaubernd und so zart
was sich hier nun offenbart
hin und wieder etwas kühl
und doch voller Mitgefühl
Jahrmarkt-Kinderaugen gleich
staunend und so herzensreich

Nachts dann Splitterfasernackt
wenn die Lust das Dasein packt
sinnlich und hingebungsvoll
Liebestrunken, liebestoll
samtweich und so anschmiegsam
wie ein ausbrechender Vulkan
überkommt uns butterweich
samtig Pferdenüsterngleich
lustvolle Freudentränen
die uns frei von Ängsten wähnen

Schwimme ich von Kuss zu Küste
tauche ein in deine Lüste
hinab in deine Seele
zum Herz - das ich nicht stehle
wäre ich nur geschwommen
ich wär nie angekommen
in tiefsten Seelengründen
konnt ich es endlich finden
Glitzernd Perlentaucherglück
kitzelt hin und dich zurück
Freudentaumel honigsüß
wenn der Augenblick uns grüßt.

Bereit, den Preis zu bezahlen,
trotze ich den Sonnenstrahlen
und sollt ich schmelzen und zerfließen
sei du mein Fenster zum ergießen
(Gerhard Feil)
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© Gerhard Feil   https://www.gegge.de